Klettern, zwängen, springen, hüpfen

8 Apr

Nach zwei Wochen Cremerutsche wurde am Montag wieder eine Kletterwelt im Turnsaal aufgebaut. Da in der Beobachtung während der Cremerutsche auffiel, dass die Kinder sich gerne fallen ließen, sich zwischen die Matten zwängten und sich ganz intensiven taktilen und Tiefenwahrnehmungsreizen aussetzten, entschieden wir, dies mit einem anderen Aufbau noch intensiv abzudecken und zu fördern.

Dieses Mal stellten wir 3 Weichböden senkrecht auf und fixierten sie gut miteinander und an den Aufhängungsvorrichtungen. Auch eine Mattenrolle, Tunnel und eine Mattenwippe wurden aufgestellt. Ein weiterer Weichboden lag bei der Sprossenwand.

Die Kinder versuchten gleich zu Beginn von außen auf die aufgestellten Weichböden zu kommen. Da dies nicht allen Kindern gelang, überlegten sie andere Möglichkeiten, hinauf zu kommen. Mit viel Kraft zwängten sie sich dazwischen hoch und sprangen wieder hinunter. Manche kletterten auch bis zum anderen Ende. Manche Kinder getrauten sich nicht durch – es war ihnen einfach zu eng oder zu anstrengend, andere genossen die Enge und blieben gerne darinsitzen oder stehen.

Zum Entspannen legten sie sich gerne in die Mattenrolle oder in die Mattenwippe.

Das Gleichgewicht schulten die Kinder mit den Hüpfstelzen. Die Körperspannung wurde dabei auch gefordert. Mit guter Koordination sprangen die Kinder wie Gummibälle durch den Turnsaal.

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